Nach erholsamem Schlaf stehen wir pünktlich um 11.00 vor dem Einkaufszenter, wo wir unserer Matrazen kaufen wollen. Gestern hat uns ja Carmens Kreditkarte im Stich gelassen und wir wollen es heute noch mal mit Julias Karte versuchen. Wir werden erneut mit überwätigendem Applaus begrüsst (das hatten wir schon mal erlebt, als wir gleich nach Ladenöffnung um 11.00 Uhr mit den ersten Kunden in Warenhaus hereinkamen). Auf der Rolltreppe richtung Bettenabteilung, erhalten wir schon ein Telefon vom Matrazenverkäufer, wo wir sind (also die einen Peruaner sind wirklich überpünktlich). Da Carmens Kreditkarte immer noch nicht funktionert (die Bankgesellschaft hat zwar gemeint, es gäbe kein Problem) ist Julia dran mit zahlen (zum guten Glück hat auch sie eine Kreditkarte). Es funktioniert!!! Glück gehabt! Wir müssen nicht auf dem Boden schlafen in unserer Wohnung!Auf dem Weg zurück zum Hotel machen wir einen kurzen Abstecher in die Homeoapotheke - Carmens Bauch will doch nicht so richtig mitspielen und wir suchen darum Kohletabletten. In der regulären Apotheke habe sie uns nur komisch angesehen, als wir danach fragten. Nun wollen wir es hier versuchen. Der Laden gleicht einer Drogerie. Die Dame in weiss hinter der Theke weiss auch gleich wovon wir sprechen. Die schwarzen Kohlepastillen haben sie zwar nicht, jedoch stellen sie selber so was ähnliches her. Also bestellen wir eine Ladung. Diese Apotheke/Drogerie macht uns einen sehr guten Eindruck.
Um 13.00 haben wir uns mit Patricia verabredet um den Shoppingmarathon fortzusetzen (wir brauchen ja noch einen Kochherd, Kühlschrank, Stereoanlange, Föhn und vieles mehr). Per SMS erfahren wir, dass sie sich ihren Zehen verstaucht und uns heute leider nicht begleiten kann. Die gute Patricia würde uns niemals im Stich lassen und hat darum Eduardo (mit ihm haben wir schon die Rundfahrt nach Barranco gemacht) organisiert. Noch vor 13.00 Uhr erhalten wir ein Anruf vom Hotel, dass unser Fahrer bereits auf uns wartet.


Die nächsten 7 Stunden sind auch für Carmen ein neuer Rekord. Wir gehen von Laden zu Laden, kaufen, packen, warten, zahlen, suchen, feilschen bis uns der Kopf brummt. Unser Auto wird immer voller und Eduardo erträgt alles mit einer unfassbaren Geduld. Er berät uns, macht Scherze und irgendwie haben wir das Gefühl, dass es ihm sogar etwas Spass macht. Wir wissen nicht genau wie viel Geld wir heute liegen gelassen haben, jedoch könnte man sich in der Schweiz mit diesem Geld vielleicht ein Zimmer richtig einrichten. Um 19.30 ist alles in der Wohnung. Die Einkaufstüten und Kartonkisten häufen sich in der Ecke (mit Verpackungsmaterial sparen sie hier eindeutig nicht!). Die grossen Sachen sind bestellt und werden in Laufe der nächsten zwei Wochen geliefert (zum Glück kommt die Matraze schon am Samstag, damit wir auch dort schlafen können - wir müssen am Montag aus dem Hotel raus). 
Völlig erschöpft und einem vollen Kopf erreichen wir das Hotel, es geht direkt ins Hotelrestaurant "Salsa" - wir haben heute schon wieder den ganzen Tag vergessen zu Essen. Wir geniessen ein Bier und das Essen (es ist unheimlich lecker hier!!!). Anschliessend gehts ab ins Hotelzimmer und direkt ins Bett.

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